Die Musiker stellen sich vor
Ruth Ten
geboren in St. Petersburg. dortselbst erster Unterricht und Studium der Violine bei Tatiana Liberova und Larisa Baranova. Berufsstudium an der Musikakademie Basel bei Barbara Doll (Bachelor of Arts in Music), bei Alina Pogostkina (Master Performance), sowie bei Rainer Schmidt, derzeit Studium bei Silvia Simonescu (Master Performance, Viola). Mitglied des Aneris Ensemble und Ensemble Polysono. Neben der Kammermusik auch Interesse an Barockmusik.
Verschiedene Musikpreise in Russland und Genf, Schweiz.
Meisterkurse bei Jan Repko, Anna Kandinskaya, Alexander Brusilovsky, Zakhar Bron, Vadim Gluzman, Grigory Kalinovsky, u.a.
Orchesterprojekte. Kammermusikprojekte.
Adolf Zinsstag
geboren in Visp, studierte Violine bei Emil Himmelsbach in Basel.
Seit 1977 tätig als Geigen- und Bratschenlehrer sowie als Dirigent von Chören und Orchestern. Während 6 Jahren Leiter der Jugendmusikschule Dornach.
2007 Gründung der Emil Himmelsbach Stiftung, Basel. Seit 2013 künstlerische Arbeit mit Weidler-, Thomastik-, sowie Arthur Bay-Instrumenten.
Hermann Geugis
studierte Violine an der Musikhochschule Trossingen und an der Musikhochschule Hamburg Violine und Orchesterleitung sowie Bratsche beim Schweizerischen Musikpädagogischen Verband. Er besuchte ausserdem die Hochschule für Künste im Sozialen Ottersberg und die Freie Hochschule für Waldorfpädagogik in Stuttgart.
Als Violin- und Violalehrer an Musik- und Waldorfschulen tätig, sowie in der Orchester- und Kammermusik, als Chorleiter und Eurythmiebegleiter; Tourneen in Europa und China und wirkt gegenwärtig in freien Initiativen.
Mit Michael Goldstein, Hamburg spielte er erstmals in einem Quartett mit Weidler- Instrumenten.
Gotthard Killian
studierte Cello bei Christoph Killian, sowie Flöte bei Raymond Meylan und Komposition bei Christoph Peter, Cees van As, und Felix Lindenmaier. 1982-1984 Studium der Eurythmie in Dornach am Eurythmeum Zuccholi.
Seit 1985 am Goetheanum als Musiker und Komponist sowie von 1995-2000 als Musiker am Sonnenhof in Arlesheim.—2004 bis 2016 lebte und unterrichtete er in Australien und China.
Sein Buch Die Monochord Schule des Pythagoras (2006) beschreibt die Wiederentdeckung des musiksystemischen Wahrnehmens der griechischen Antike, auch bekannt als die Harmonie der Sphären sowie die musikalischen Eigenschaften des Platonischen Weltenjahres.
Er komponierte die Bühnenmusik zur Inszenierung des Faust am Goetheanum 2020-2022 und für die Mysterien Dramen in Basel seit 2019. 2021 Begründung des Christoph Peter Zweiges, Dornach.
Kontakt: Adolf Zinsstag, Hirzbodenweg 88, CH-4052 Basel, +41795200491, zinsstag@hotmail.com
Das Planetenquartett Dornach
Das Planetenquartett Dornach setzt sich seit 2018 für den Impuls der Erneuerung der Streichinstrumente ein, der vom Wiener Geigenbauer Franz Thomastik (1883-1951), seinem Schüler Karl Weidler und sowie heute von Arthur Bay ausgeht. Die Emil-Himmelsbach-Stiftung vergab seit 2020 viele Aufträge an die Geigenbauer Arthur Bay und Eugen Sticht zum Bau neuer Thomastik-Instrumente.
Rege Konzerttätigkeit in ganz Europa; besonders zu erwähnen die Umrahmung des Ost-West Kongresses Wien Pfingsten 2022. Regelmässige Zusammenarbeit mit Eurythmie und Theater. Jährliche Konzerte mit dem Weidler-Orchester.
Forschung zum Werk Dr. Franz Thomastiks in Zusammenarbeit mit den Standorten der verbliebenen Instrumente: Technisches Museum und Saitenfirma Thomastik-Infeld, Wien, Viadrina Museum, Frankfurt (Oder), Instrumentenmuseum, Prag, Dr. Janke (Heidenheim). Goetheanum, Dornach (Naturwissenschaftliche Sektion, sowie Sektion für Redende und Musizierende Künste): Spezifische Klangforschung an Thomastik-Instrumenten sowie an der Frage des Kammertones 432 Hertz (Philosophische oder Mozart-Stimmung), Der tiefere Kammerton trägt zur Tiefenwirkung der Musik auf die Hörer wesentlich bei. Herausgabe der Schriften aus dem Umfeld der Geigenbauer Thomastik, Weidler, Bay sowie Forschungsberichte.
Planung eines Konzertraumes nach Angaben Thomastiks, wo die Musiker, dem Hörer verborgen, ein verstärktes musikalisches Erlebnis erfahren dürfen.